Der Straßengüterverkehr

 Gütertransport auf der Straße

Der meist genutzte Verkehrsträger in Deutschland ist die Straße. Hier wird der Transport mittels Kraftfahrzeug und Aufbauten durchgeführt. Der Straßengüterverkehr zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus. Vor allem die kurzfristig mögliche Disposition der Dienstleistung, ohne größeren Aufwand und verwaltungstechnischen Vorlauf, machen diesen Verkehrsträger attraktiv. Dies wird auch durch das gut ausgebaute Straßennetz, welches engmaschig weit in die Fläche geht, gefördert. Als weiterer Vorteil des Straßengüterverkehrs ist die unproblematische und direkte intramodale Beförderung der Güter vom Versandort zum Empfangsort zu sehen, die keinen Vor- oder Nachlauf weiterer Verkehrsträger beansprucht, da die meisten Unternehmen über einen Anschluss an das Straßen- und Wegenetz verfügen. Nachteilig wirkt sich auf diesen Verkehrsträger die starke Nutzung der Infrastruktur durch andere Verkehrsteilnehmer aus, was zu Stauungen und Verzögerungen im Transportablauf führen kann. Problematisch sind auch die externen Effekte des Straßengüterverkehrs, welche sich in der Versiegelung der Umwelt durch die weitflächige Infrastruktur und den erhöhten Ausstoß von CO2, CO, und Feinstaub durch die Nutzung des Verkehrsträgers Straße zeigen. Teilnehmer des Güterverkehrsmarkts verursachen Kosten die nicht notwendigerweise von ihnen selbst getragen werden.

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Marktbetrachtung Güterverkehr und Logistik

Ein Ziel  einer Marktbetrachtung ist es, ein allgemeines Bild des Güterverkehrsmarkt beziehungsweise Schienengüterverkehrsmarktes in Deutschland darzustellen. Auf dieser globalen, im Sinne der Konkretisierung auf ein Fallbeispiel angemessen in ihrer Detailtiefe variierenden, Betrachtung aufbauend setzt das analytische Kernstück einer solchen Arbeit, die Untersuchung und Offenlegung der Güterverkehrsströme im und um das Gewerbe- und Industriegebiet einer Gemeinde auf.

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Logistik: Güterverkehr auf der Straße

Der Straßengüterverkehr

Der meist genutzte Verkehrsträger in Deutschland ist die Straße. Hier wird der Transport mittels Kraftfahrzeug und Aufbauten durchgeführt. Der Straßengüterverkehr zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus. Vor allem die kurzfristig mögliche Disposition der Dienstleistung, ohne größeren Aufwand und verwaltungstechnischen Vorlauf, machen diesen Verkehrsträger attraktiv. Dies wird auch durch das gut ausgebaute Straßennetz, welches engmaschig weit in die Fläche geht, gefördert. Als weiterer Vorteil des Straßengüterver-kehrs ist die unproblematische und direkte intramodale Beförderung der Gü-ter vom Versandort zum Empfangsort zu sehen, die keinen Vor- oder Nach-lauf weiterer Verkehrsträger beansprucht, da die meisten Unternehmen über einen Anschluss an das Straßen- und Wegenetz verfügen. Nachteilig wirkt sich auf diesen Verkehrsträger die starke Nutzung der Infrastruktur durch andere Verkehrsteilnehmer aus, was zu Stauungen und Verzögerungen im Transportablauf führen kann. Problematisch sind auch die externen Effekte des Straßengüterverkehrs, welche sich in der Versiegelung der Umwelt durch die weitflächige Infrastruktur und den erhöhten Ausstoß von CO2, CO, und Feinstaub durch die Nutzung des Verkehrsträgers Straße zeigen. Teilnehmer des Güterverkehrsmarkts verursachen Kosten die nicht notwendigerweise von ihnen selbst getragen werden.
Hier wird seit den letzten Jahren versucht, durch Maut und Ökosteuer, die Verursacher an den entstehende Kosten für die Allgemeinheit zu beteiligen und entgegen zu wirken. Als weitere externe Effekte werden auch Lärmemissionen, Unfallfolgekosten, ungewollte Auswirkungen auf Flora und Fauna, sowie Trennwirkungen genannt. Die sich daraus ergebenden Kosten und größtenteils negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität werden in wesentlichen Teilen von der Allgemeinheit getragen.

Märkte: Der Güterverkehr

In einer arbeitsteiligen und global orientierten Wirtschaft ist der Transport von Gütern, Personen und Informationen eine grundlegende Voraussetzung für das Funktionieren der Märkte. Er hat direkten Einfluss auf die Produktion, die Beschaffung von Produktionsfaktoren und den Absatz von Produkten. Erst durch die Überwindung von räumlichen Grenzen kann das gesamte Potenzial wirtschaftlichen Handelns ausgeschöpft werden. Im Weiteren soll jedoch nur auf den Güterverkehr eingegangen werden. Der Personenverkehr, sowie der Informationsverkehr werden nicht betrachtet.
Der Güterverkehrsmarkt ist ein Dienstleistungsmarkt, die angeboten Trans-portleistungen können nicht gelagert werden und die Leistungen erfolgen direkt am zu transportierenden Gut. Es handelt sich um einen abgeleiteten Bedarf, der auf Grund unternehmerischer Tätigkeiten entsteht und von diesen nachgefragt wird. Der Güterverkehrsmarkt fasst sämtliche auf den Gütertransport ausgerichteten Verkehrsmärkte zusammen. Eine Unterteilung der einzelnen Märkte findet über die jeweiligen Verkehrsträger statt, die sich hinsichtlich ihrer Netze, Kapazitäten, Verfügbarkeiten, Flexibilität etc. unterscheiden. So werden die folgenden Verkehrsträger benannt:

  • Straßenverkehr
  • Eisenbahnverkehr
  • Binnenschifffahrt
  • Seeschifffahrt
  • Luftverkehr
  • Rohrfernleitungen
  • Nachrichtenverkehr.